neumascan

Für wen eignet sich neumascan? Noten digitalisieren, bearbeiten und transponieren

Noten abfotografieren statt abtippen: was du mit einem Scan bekommst — und wie Arrangeure, Solisten, Orchestermusiker und Musikvereine davon profitieren.

5. Oktober 20266 Minuten Lesezeitneumascan-Team

Eigene Noten scannen

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Deine Stimme digitalisieren — eine Seite am Tag kostenlos.

Für gedruckte, einstimmige Einzelstimmen. Danach bearbeitest, hörst und transponierst du sie im Browser und lädst sie als PDF, MusicXML oder MIDI herunter.

… oder hierher ziehen. JPEG, PNG, HEIC oder PDF, max. 8 MB.

Zum Scannen meldest du dich kostenlos an. Dein Foto wird zur Erkennung an einen KI-Dienst übertragen und bleibt in deiner Bibliothek, bis du es löschst. Bitte lade nur Noten hoch, die du nutzen darfst. Details zum Datenschutz.

Wir haben neumascan 2026 entwickelt, weil uns die Ergebnisse der erhältlichen Notenscanner als Musiker nicht gereicht haben. Ein Notenscanner sollte eine Vorlage so digitalisieren, dass nicht nur Notenköpfe und Notenwerte stimmen, sondern auch Dynamik, Vortragsbezeichnungen, Bögen und Artikulation — also alles, was du zum Spielen brauchst.

Eine Notenseite von Hand in ein Notensatzprogramm wie Dorico, Sibelius, MuseScore oder capella einzugeben, kostet viel Zeit und Geduld. neumascan erledigt diese Arbeit in wenigen Minuten: Du fotografierst die Seite oder lädst ein PDF hoch, die Erkennung liest Takt für Takt — und du arbeitest mit dem Ergebnis gleich im Browser weiter.

Musik ist komplex, und ein perfektes Ergebnis ist nicht immer möglich. Deshalb prüft neumascan jeden Takt: Geht ein Takt rechnerisch nicht auf, markiert ihn das Taktkonto, und du korrigierst ihn im Noteneditor direkt neben dem Originalfoto.

Was du mit einem Scan bekommst

Aus einem Foto oder PDF wird bei neumascan eine digitale Stimme, mit der du sofort weiterarbeiten kannst:

  • Original und Ergebnis nebeneinander: Jede Zeile des Originals steht über der erkannten Fassung — so siehst du auf einen Blick, ob alles stimmt.
  • Anhören im Browser: Du spielst die digitalen Noten ab und hörst, ob Rhythmus und Tonhöhen passen. Die gerade klingende Note wird hervorgehoben — mehr dazu unter Noten scannen und abspielen.
  • Noteneditor: Notenwerte, Tonhöhen, Vorzeichen, Bögen, Dynamik, Vorzeichnung und Taktart korrigierst du direkt im Browser, ohne zusätzliches Programm.
  • Transponieren: Ein übersichtliches Werkzeug setzt die Stimme in jedes Intervall — mit Voreinstellungen für B- und Es-Instrumente und Horn in F.
  • PDF zum Ausdrucken: Die Stimme als sauberes A4-Notenblatt, auf Wunsch transponiert — auch ohne Notenschreibprogramm.
  • MusicXML: zum Import in das Notenschreibprogramm deiner Wahl, mit Bögen, Dynamik und Artikulation.
  • MIDI: zum Anhören, Üben oder für deine DAW.

Für Arrangeure: Noten digitalisieren und weiterbearbeiten

Du möchtest ein Notenblatt digitalisieren, um es weiter zu bearbeiten? Nehmen wir an, du willst den Solopart einer Mozart-Arie für Viola einrichten. Mit neumascan fotografierst oder scannst du die Noten ein, prüfst das Ergebnis im Browser und lädst es als MusicXML herunter. In MuseScore, Dorico, Sibelius oder capella setzt du dann Schlüssel, Lage und Artikulation für die Bratsche — ohne eine einzige Note abzutippen.

Für Solisten: Stücke für dein Instrument umschreiben

Du bist Geigerin und möchtest ein Flötenkonzert spielen? Oder Kontrabassist und wolltest schon immer ein bestimmtes Cellokonzert spielen? Kein Problem: neumascan liest Violin-, Bass-, Alt- und Tenorschlüssel, du transponierst die Stimme in die Tonart, die zu deinem Instrument passt, und druckst sie als PDF aus — oder richtest sie als MusicXML im Notenprogramm fertig ein.

Für Orchestermusiker: transponierende Instrumente

Spielst du ein transponierendes Instrument — Klarinette in B, A, D oder Es, Trompete in B oder Horn in F —, kennst du das: Eine Stelle liegt auf einem Nebeninstrument besser, oder eine Stimme ist für das falsche Instrument notiert. Mit neumascan schreibst du sie in Minuten um.

Transponierende Instrumente klingen anders, als sie notiert sind. Die Tabelle zeigt, in welchem Abstand sie klingen und welches Intervall du in neumascan wählst, um eine Stimme in C (etwa aus einer Partitur oder vom Klavier) für das Instrument zu notieren:

Transponierende Instrumente: Klang und Intervall in neumascan. Für den umgekehrten Weg wählst du dasselbe Intervall abwärts.
InstrumentKlingt gegenüber der NotationVon C-Stimme: in neumascan wählen
Klarinette, Trompete, Sopransaxophon, Flügelhorn in Bgroße Sekunde tiefergroße Sekunde ↑ (Voreinstellung „B-Klarinette / Trompete“)
Klarinette in Akleine Terz tieferkleine Terz ↑
Altsaxophon, Althorn in Esgroße Sexte tiefergroße Sexte ↑ (Voreinstellung „Alt-Saxophon (Es)“)
Horn in F, EnglischhornQuinte tieferQuinte ↑ (Voreinstellung „Horn in F“)
Klarinette in Eskleine Terz höherkleine Terz ↓
Trompete in D, Klarinette in Dgroße Sekunde höhergroße Sekunde ↓
B-Stimme auf der A-Klarinette—kleine Sekunde ↑

Tenor- und Baritonsaxophon klingen mehr als eine Oktave tiefer, als sie notiert sind; in neumascan transponierst du derzeit um höchstens eine Oktave. Alle Instrumente mit Tonarten und Notennamen findest du in der Tabelle der transponierenden Instrumente.

So hilft neumascan im Orchesteralltag: das tiefe Es bei Puccini

Ein konkretes Beispiel aus unserem Team — von einem Klarinettisten: In vielen Opern, zum Beispiel von Puccini, findet man Stellen mit einem tiefen Es. Eine Zeit lang wurden Klarinetten mit einer zusätzlichen Klappe für dieses tiefe Es gebaut, und die Komponisten haben den Ton deshalb gern in die Klarinettenstimmen geschrieben. Durchgesetzt hat sich diese Bauweise nicht: Heute ist der tiefste Ton einer B- oder A-Klarinette das tiefe E.

Kommt in einer Stimme für B-Klarinette ein Solo mit tiefem Es vor, kannst du die Stelle auf der A-Klarinette spielen — einen Halbton höher transponiert. Statt im Kopf zu transponieren, fotografierst du die Noten mit neumascan, wählst „kleine Sekunde ↑“ und hast kurz darauf die Fassung für A-Klarinette: druckfertig als PDF.

„Früher habe ich jede Note selbst in ein Notenschreibprogramm getippt. Heute nehme ich dafür nur noch neumascan — so bleibt mir mehr Zeit für andere Dinge.“

— ein Klarinettist aus dem neumascan-Team

Für Musikvereine und Ensembles: das Notenarchiv digitalisieren

Viele Musikvereine, Blaskapellen und Orchester haben Schränke voller Stimmen auf Papier — vergilbt, mit Bleistift bezeichnet, manchmal nur noch als Kopie einer Kopie. Mit neumascan digitalisierst du sie Stimme für Stimme: mehrere Seiten in einem Scan, fotografiert mit dem Handy, und alles bleibt in deiner Bibliothek gespeichert. Fehlt eine Stimme für ein Instrument, transponierst du eine vorhandene und druckst sie als PDF aus.

Was neumascan (noch) nicht kann

Damit du nicht enttäuscht wirst: neumascan liest gedruckte, einstimmige Einzelstimmen auf einem Notensystem — Etüden, Orchester- und Bläserstimmen, Streicherstimmen, Gesangslinien. Noch nicht unterstützt sind Klaviernoten und andere Stücke mit mehreren Systemen, mehrstimmige Systeme und Akkorde, handgeschriebene Noten und Tabulatur. Was in diesen Fällen andere Werkzeuge leisten, steht in unserem Vergleich der Notenscanner.

Hast du noch Fragen zu neumascan oder Verbesserungsvorschläge? Schreib uns — wir freuen uns auf deine Nachricht.

Preise

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Fragen

Noten digitalisieren — kurz beantwortet.

Darf ich Noten digitalisieren?

Das hängt vom Urheberrecht des Werks und der Ausgabe ab. Unproblematisch sind gemeinfreie Werke (etwa der große Bestand des 19. Jahrhunderts in alten Ausgaben) und eigenes Material. Bei Verlagsausgaben kläre im Zweifel mit dem Verlag, was erlaubt ist. Lade bei neumascan nur Noten hoch, die du nutzen darfst — deine Scans bleiben privat in deiner Bibliothek.

Reicht ein Handyfoto, oder brauche ich einen Scanner?

Ein gerades, scharfes Handyfoto der ganzen Seite reicht in der Regel. neumascan misst vor der Erkennung den Abstand der Notenlinien; ist eine Seite zu klein aufgenommen, sagt es dir das, statt zu raten. PDFs aus dem Scanner oder vom Verlag funktionieren genauso.

Kann ich handgeschriebene Noten digitalisieren?

Noch nicht — neumascan liest gedruckte Noten. Welche Programme Handschrift zumindest teilweise lesen, steht im Notenscanner-Vergleich.

Kann ich die Noten auf dem Tablet verwenden?

Ja. Das PDF öffnest du in jeder Noten-App, die PDFs liest, etwa forScore oder MobileSheets. neumascan selbst läuft im Browser — auf Tablet, Handy und Rechner, ohne App.

Was kostet das?

Mit einem kostenlosen Nutzerkonto ist eine Seite pro Tag frei, höchstens zehn im Monat. Mehr Seiten gibt es mit Pro: 19,99 € im Monat oder 180 € im Jahr, je 25 Seiten pro Monat. Alles Weitere auf der Preisseite.